Der Ort Gorenja vas liegt auf der Meereshöhe von 402 m und ist mit ungefähr 1300 Einwohnern die zentrale Siedlung von Poljanska dolina Tal. Poljanska dolina ist ein Haufendorf, das sich auf den beiden Seiten des Poljanska Sora Flusses erstreckt. Dort verbreitet es sich auf die Talaue, die von drei Seiten vom Bergland und von Südosten schließt sich dem Tal noch ein Tal des Baches Brebovščica.
Die Talaue von Gorenja vas ist nach der Talaue von Žiri der breiteste Teil von Poljanska dolina. Die Häuser stehen vor allem auf dem westlichen und nördlichen Teil der Talaue. Sein östlicher Teil bis zum Fluss Sora, der sich bei seinem Knie von Osten nach Nordosten umdreht ist Kulturboden und heißt 'Na prodi' und 'Na polju' (Auf dem Feld). Auf der rechten Site des Dorfes erstreckt sich die Ebene nach Süden bis zur Terrasse Dolenja Dobra und dem Bach Brebovščica, dem die Anschwemmungen ganz unter den Fuß des Berglandes schiebten. Die Flurnamen 'Blata' und 'Vrbje' deuten darauf, dass dieser Teil der Ebene nass ist (der größte Teil ist schon melioriert).
Die Talaue ist vom Bergland umgegeben. Auf der nördlichen Seite gibt es schon in dem Dorf selbst einen ziemlich steilen Hang, der sich gleich über der ehemaligen Straße im Tal ansteigt, im Südosten ist die Talaue von Kamm des Berges Žirovski vrh und im Südosten vom Bergland Polhograjsko hribovje umgegeben.
Der Name Gorenja vas hat seinen Ursprung in dem, wie das Dorf liegt, und zwar liegt is es höher als der Ort Poljane. Der Name Poljane kennzeichnete ursprünglich das ganze Tal, vom östlichen Teil des heutigen Poljane bis zum Westen Teil des heutigen Ortes Gorenja vas. Später hieß so nur der äußerste Teil im Westen, wo sich der Sitz der Pfarre befand. Die westen Teile wurden nach der ursprünglichen Gesamtheit benannt: Poljane, Srednja vas, Gorenja vas, Sestranska vas und Trata, wo eine Kirche gebaut wurde, und der Weiler über Trata - Lajše.
Das ehemalige Gorenja vas nahm das Land bei der heutigen Straße im Tal Škofja Loka – Žiri auf dem linken Ufer ein. Das Sestranska vas erstreckte sich den Fluß Sora entlang, und Trata vor allem über der niedrigen Terrasse, ein wenig weg von der rechten Seite des Ufers vom Fluß Sora. Der Weiler Lajše gehörte einmal Trata, hinsichtlich seiner Lage auf der Terrasse über den Ort Trata. Heutzutage vereint Gorenja vas alle obengenannten Dörfer.
Der Weg durch das Tal war einer der Verbindungen zwischen Triest und Wien, deshalb halten sie Händler in Gasthäuser und beim Schmieden an und wechselten Pferde.
Anfang vorigen Jahrhunderts (am 22. Mai 1901) ging wegen eines Kinderspiels fast das ganze Gorenja vas in Flammen. Der Brand begann auf dem Bauernhof auf der östen Seite des Dorfes und wegen des starken Windes und Strohdächer war das Dorf schnell in Flammen. Zusammen bauten die Dörfer Gorenja vas schnell wieder auf.
Der Rummel was viel größer während den beiden Kriegen als das altjugoslawische Armee die westliche Verteidigungslinie gegen den eventuellen italienischen Angriffen baute. In den Jahren von 1938 bis 1941 wurde in Gorenja vas und in den umliegenden Dörfern und vor allem auf dem Gebiet von Žirovski vrh und Hlavče njive die sogenannte Rupnik-Linie von tausenden von Soldaten als auch von einheimischen Zivilisten und Zivilisten aus den anderen Provinzen des alten Jugoslawiens gebaut. Damals blühte Handel als auch Bäckereien, Metzgereien, Gasthäuser, Gaststätte und Verkehrsbedienung.
Quelle: Matjaž Šifrar